Ja, ich liebe meine Tochter Isabell. Und ich mach auch gern Blödsinn (Bayr.: Schmarrn) mit Ihr wenn ich nicht gerade mit “seltsam sein” und/oder “kompliziert sein” beschäftigt bin
Irgendwie unterscheidet mich das aber scheinbar von den (allermeisten) anderen Vätern.
Früh schon habe ich erkannt: ich bin der einzige Erwachsene auf dem Klettergerüst, im Sandkasten und unter dem Gebüsch. Die “Anderen” ließen und lassen sich wenn dann nur am Spielplatzrand nieder um (oh wie genial es den Kinder bei jeder Gelegenheit vorzumachen) sich eine Fluppe nach der anderen in die Lunge zu dampfen und dabei gelangweilt zu schauen.
Neuerdings neige ich aber auch dazu immer träger und unspaßiger zu werden (nicht jedoch zum Kippen-Konsum) und frage mich: woran mag das liegen? Ist das Kind in mir nun gerade dabei erwachsen zu werden? Und wenn ja, warum denn gerade jetzt? Hat das denn nicht noch ein wenig zweit? So acht bis zehn Jahre, damit ich da mit meiner Tochter parallel laufe?
Ich denke beim nächsten Mal sollte ich mir mal wieder einen Ruck geben und versuchen es hinauszuzögern, das “erwachsen sein“.






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